- Werkzeugmaschinenindustrie in Österreich

Im europäischen Raum gilt Österreich als fünftgrößter Standort für die Werkzeugmaschinen. Österreich steht hier noch vor großen Ländern wie Frankreich und Großbritannien. Außerhalb von Europa gibt es lediglich fünf Länder, in welchen mehr Werkzeugmaschinen gefertigt werden als bei uns, womit Österreich auf der ganzen Welt an der zehnten Stelle steht. Und dies, obwohl es von den Einwohnern her unter den international mindestens 200 Staaten nach Bewohnern lediglich den 95. Rang einnimmt.

Österreich steht weltweit beim Export der Werkzeugmaschinen sogar auf den dritten Platz. Das heißt, für die Wirtschaft und das Land ist die Branche von großer Bedeutung, da viele der Hersteller auf deren Gebiet zu der absoluten Weltspitze zählen. Hierzulande ist die Anzahl der Hidden Champions und Weltmarktführer so groß wie nahezu nirgendwo.

Zukunftsthemen vertiefen

Da ist es fast nur konsequent, dass in diesem Jahr ein Österreicher zum Präsidenten der CEMICO (Europäischer Verband der Werkzeugmaschinen-Industrie) gewählt wurde: der Geschäftsführer vom Unternehmen Krause & Mauser, Roland Feichtl. Der promovierte Maschinenbau-Ingenieur mit 61 Jahren kündigte unter anderem an, die Themen Industrie 4.0, Big Data und künstliche Intelligenz voranzutreiben. Er möchte weiterhin darauf hinarbeiten, dass man in Europa erneut vermehrt Investitionen in die öffentliche Infrastruktur tätigt. Und schließlich setzt er sich als Ziel, die Bedeutung der Werkzeugmaschinen-Industrie und der Industrie allgemein vor allem den Vertretern des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission immer wieder bewusst zu machen.

Feichtl betont, dass insbesondere die Industrie für den wirtschaftlichen Wohlstand, das Beschäftigungswachstum und gerade für die Investitionen europaweit wesentlich verantwortlich ist. Deswegen ist es nötig, bei den Verantwortlichen in Europa mehr Verständnis für die Bedürfnisse und die Signifikanz des Geschäftszweigs zu wecken.



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