Wie die Maschinenbaubranche vom den Entwicklungen im Bereich KI profitieren kann

Die Fortschritte im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) bieten laut KI-Fachmann Jürgen Schmidhuber große wirtschaftliche Chancen für den Maschinenbaustandort in Deutschland. Laut Schmidhuber ist kein anderes Land der Welt in Sachen KI so gut aufgestellt, Der gesamte deutschsprachige Raum forciert demnach massiv die nächste große Welle in der Weiterentwicklung der KI, führt Schmidhuber weiter aus. Er äußerte sich dahingehend auf bei einer Diskussion mit den Spitzen der Unionsparteien am Freitag in Berlin. Die Welt der Maschinen werde jetzt intelligenter, so seine Prognose. Prof. Schmidhuber hat einen Lehrstuhl inne und ist der wissenschaftliche Direktor bei IDSIA, einem in der Schweiz ansässigen Forschungsinstitut für künstliche Intelligenz. Der deutschsprachige Raum stelle die besten Maschinenbauer und Hersteller von Robotern und Werkzeugmaschinen. „Die Maschinen wollen jetzt klug werden“ lässt Schmidhuber verlauten. Deswegen werden sie zunehmend mit immer mehr Sensoren ausgestattet. Er wolle den Versuch unternehmen die Bundesregierung davon zu überzeugen mit ihrer Industriepolitik die Voraussetzungen zu schaffen, die es ermöglichen auch weiterhin die Nase vorn zu haben vor den Entwicklungen aus China und den USA. Denn viele Innovationen in der KI-Entwicklung kommen nicht etwa aus dem Silicon Valley oder aus China, sondern eben aus dem deutschsprachigen Raum. Sowohl hochentwickelte Systeme zur Spracherkennung, als auch die ersten selbstfahrenden Autos können hier als Beispiele herhalten. Die Wertschöpfung in diesem Bereich allerdings finde nicht mehr in Europa statt, sondern bei den großen amerikanischen Tech-Giganten Google, Microsoft und Apple. Und auch China ist bereits dabei Milliardenmusen in die Entwicklung neuer KI-Technologien zu stecken.      


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